fussballFC Pech - SV Wormersdorf = 2:2 (0:1)

Unnötige Punkteteilung...

 

 

Die Partie hatte, für einen neutralen Betrachter, alles was man sich wünschen konnte (inklusive eines überforderten Schiedsrichters!).

Aus Sicht der Gäste hatte man eben auch kein Glück in „Pech“.

Es begann eigentlich nicht unschön für die Tomburg-Truppe… Nach Flanke von Sven Wesolowska konnte „Apo“ Gül mit einem strammen Schuss ins rechte untere Toreck die 0:1 Führung erzielen (13. Min). Wormersdorf dominierte diese Spielphase/erste Halbzeit und war stets gefährlich vor dem Pecher Kasten. Allein der zweite Treffer wollte partout nicht fallen…

Highlights:

  1. – Randolph über links stark durchgesetzt – „Apo“ übers Tor
    36. – Randolph neben den Kasten
    37. – Randolph – Torwart pariert
    38. – Hins – Torwart hält

Trotz enormen Chancenplus ging man mit einer knappen 0:1 Führung in die Kabine.

 

 

Der zweite Spielabschnitt war dann körperlich etwas betonter. Die Pecher Mannschaft wollte andere Defizite kompensieren und der unsichere Unparteiische fand leider keine klare Linie in seiner Spielleitung.

Bereits in der 48. Minute bekamen die Hausherren einen Foulelfmeter zugesprochen. Der Schütze ließ Claudio Santos Silva keine Chance – 1:1.

Wormersdorf behielt die Ruhe und wollte diesen Fauxpas ausmerzen. In der 50. Spielminute war für 45 Sekunden im Pecher Strafraum/5-m-Raum totales Chaos – aber niemand der Tomburg-Elf konnte anständig zum Torschuss ansetzen. Eine weitere Großchance von Jannick Randolph (53.) blieb ebenfalls am Torhüter „hängen“.

Als die Gastgeber in der 55. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Wormersdorfer Defensive das 2:1 erzielten war der Spielverlauf eigentlich auf den Kopf gestellt (2:1 statt 1:6).

Dieser Treffer erzeugte Wirkung bei beiden Teams: Die Hausherren waren froh über ihre glückliche Führung – die Gäste irritiert über den Spielstand. Eine größere Anzahl an unnötigen „Nickellichkeiten“ war die Folge.

Die Tomburg-Elf berappelte sich nun und versuchte das Spiel wieder in normale Bahnen zu bekommen. Randolph (heute wirklich nicht vom Glück verfolgt) traf in der 58. Minute die Pecher Latte mit einem guten Distanzschuss. Das Schlussdrittel der Partie war dann höchstbrisant. Die Pecher (heute sehr mit  Glück versehen) hatten sogar Möglichkeiten zum 3:1. Dann war aber auch Claudio auf dem Posten. Andererseits hatte Kapitän Gül eine 100%ige auf dem Fuß (78.) – verzog allerdings.

Die Tomburg-Elf wollte nach so vielen guten Gelegenheiten diese Partie aber nicht abschenken und versuchte bis zum Schlusspfiff alles. Dieser wurde nach dem Treffer von Gül, nach starker Vorarbeit von Randolph, danach auch gepfiffen.

Fazit: Chancenverwertung mangelhaft – aber: bis zum Ende gekämpft um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Dies hat dann auch noch geklappt!

Torfolge:

0:1 -  Gül (Wesolowska) – 13. Minute
1:1 – (FE) - 48. Minute
2:1 – 56. Minute

2:2 – Gül (Randolph) – 90. + 4 Minute

Es spielten: Santos Silva, Wesolowska, Jesko, Bures (69. Glebe), Leicher (80. Jayaratne), Hins, Lange, Demir, Bünnagel (60. Steinbüchel), Gül (C), Randolph

 

(Bericht: A: Steffens)

   

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