Nepheli.pngCUP 2017

Wormersdorf. Titelverteidiger Let`s play schied überraschend früh aus und die Alten Herren des SVW schafften den Einzug in das Finale.

Die 10. Auflage des Wormersdorfer Hobbyturniers „NEPHELI CUP“ hatte auch in diesem Jahr wieder einiges zu bieten. Von den 20 angemeldeten Teams sagte nur eine Truppe kurzfristig ab, sodass insgesamt 19 Mannschaften dem nassen Wetter trotzten und im Tomburg- Stadion auf die Jagd nach dem begehrten Wanderpokal gingen. Auf dem Platz sorgten erneut die Referees Heinrich Harzem, Werner Nolden und Rolf Renkel für Recht und Ordnung, während die zahlreichen Helferinnen und Helfer neben dem Platz für einen tadellosen Ablauf an Bonkasse, Bierpavillon, Verkaufswagen oder auch am Grill sorgten. Vielen Dank dafür.

Auf dem satten Grün standen sich in der Vorrunde Mannschaften mit illustren Namen wie
z. B. FC Koppinnacken, TSV Fette Gisela, Arminia Biergefällt oder auch „Die Gummibärenbande“ in vier Gruppen zu je 5 Mannschaften gegenüber. Während sich die ersten vier Mannschaften jeder Gruppe für das Achtelfinale qualifizierten, schied nur das Tabellenschlusslicht nach der Vorrunde aus. Die ausgeschiedenen Mannschaften mussten jedoch nicht unmittelbar die Heimreise antreten, hatten sie doch die einmalige Chance, den Titelverteidiger Matt Weiß Stachel im Kampf um die rote Laterne herauszufordern. Im Flunky-Ball ließen die Jungs von Matt Weiß Stachel jedoch nichts anbrennen und nahmen den Titel erneut mit nach Hause.

Im Kampf um den Nepheli Cup lief es für die favorisierten Teams in ihren jeweiligen Gruppen zunächst wie gewünscht. In Gruppe A konnte sich die junge Mannschaft aus Dünstekoven, der VFL Ubitz, knapp vor Tsubasa`s Eleven behaupten. Let`s play um Boris Schirmer und Tim Lünenbach konnte sich erwartungsgemäß den Gruppensieg der Gruppe B sichern, während die TSV Fette Gisela Gruppe C für sich entscheiden konnte. Die Alten Herren des SV Wormersdorf, Arminia Bierfehlt, setzten sich in Gruppe D überraschend vor dem zweifachen Champion Infuso Verde durch. Das Team von Luca Degen hatte jedoch mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen.

Ausgeschieden sind hingegen der FC Koppinnacken, unsere Freunde aus Dresden, die Ullerdorfer Laufwunder und die Primus Bau GmbH. Ein riesen Dankeschön geht an dieser Stelle nochmals an die Mannen aus Dresden, die bereits im zweiten Jahr in Folge unsere Gäste waren. Darüber hinaus freuen wir uns aber auch über den Besuch der Primus Bau GmbH, die extra aus Moers angereist sind. Wir wünschen uns, beide Teams hoffentlich auch im kommenden Jahr begrüßen zu dürfen.

Im folgenden Achtelfinale sollte es dann die erste Überraschung geben, die Mannen von Infuso Verde hatten überraschend deutlich (2:6) das Nachsehen gegen unsere Freunde von Schlenzen & Partner. Bei den Partien vom VFL Ubitz (7:5 gegen Arminia Biergefällt) und der TSV Fette Gisela (5:4 gegen die junge Gummibärenbande) erlebten die Zuschauer auch die ersten 9m-Schießen des Turniers. Die zweite Überraschung folgte im Viertelfinale. Vorjahressieger Let`s play hatte in einem spannenden und sehr guten Spiel gegen die AH des SVW knapp das Nachsehen. Am Ende stand es 1:2 aus Sicht des Titelverteidigers, der somit unerwartet früh die Heimreise antreten musste. Die vier Halbfinalisten mussten lange um den Einzug in das Endspiel zittern, wurden beide Partien erst in einem 9m-Schießen entschieden. Block 1919 unterlag Schlenzen & Partner mit 1:2 und der VFL Ubitz unterlag den Alten Herren in einem wahren Krimi mit 14:15. In dem direkt folgenden 9m-Schießen um Platz drei konnte dann der VFL die Oberhand behalten, 4:3 stand es am Ende gegen Block 1919. Als Prämie gab es immerhin einen Essensgutschein über 100 EUR bei unserem Hauptsponsor: Restaurant Nepheli.

Das Finale zwischen Schlenzen & Partner und Arminia Bierfehlt (AH) war um kämpft und spannend bis zum Ende. Schiedsrichter Heinrich Harzem hatte jedoch keine Probleme mit der Leitung der Partie. Kurz vor Ende war es Jan Euenheim, der den vorentscheidenden Treffer zum 1:0 für Schlenzen & Partner markierte. Die Alten Herren warfen nochmal alles nach vorne um den Ausgleichstreffer zu erzielen, ehe ein Konter zum 2:0 das Finale entschied. Der Sieger freute sich erstmals über den begehrten Wanderpokal und einen Gutschein über 300 EUR, während die Alten Herren ihren zweiten Platz mit einem Gutschein über 200 EUR feierten.

Die obligatorische Meterwertung ging an die TSV Fette Gisela, die sich mit 41 Metern erstmals den Wanderpokal sicherten. Die Organisatoren Sascha Wenn und Andy Steffens zeigten sich nach einem langen und kräftezehrenden ´“Arbeitstag“ zufrieden mit dem Turnier. In Anbetracht des schlechten Wetters war die Stimmung sehr gut und die Mannschaften haben alles für einen fairen Turnierverlauf gegeben. Gegen Ende hin wurde die Stimmung bei dem ein oder anderen zwar etwas rauer, was die Verantwortlichen aber dem Konsum der ein oder anderen Hopfenkaltschale zu viel zuschrieben. 

Bericht: Sascha Wenn

AH SVW Vize

 

 

 

   

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