DSC0464SV Niederbachem : SV Wormersdorf  4:2 (1:0)

Im vorletzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause steht für die C-Jugend des SV Wormersdorf die Partie gegen den SV Niederbachem auf dem Spielplan, der mit einem im Durchschnitt fast einem Jahr älterem Kader antritt.

Erfahrungsgemäß fällt es unserer Truppe bei Spielen gegen solche Teams ein wenig schwer mit dem nötigen Selbsbewußtsein aufzutreten, vor allem die körperliche Unterlegenheit unserer Jungs ist hier immer wieder ein Problem.

Dennoch läuft das Spiel zunächst sehr gut. Mit gutem Stellungsspiel und aggressivem Spiel gegen den Ball unterbindet man sämtliche Offensivbemühungen der Gastgeber, selbst die gefürchteten langen Bälle werden verhindert oder souverän abgelaufen.

Eigene Offensivbemühungen gegen die sehr tief stehenden Niederbachemer enden jedoch ebenfalls meist deutlich vor dem gegnerischen Strafraum, wenn auch der Spielaufbau bis dahin teilweise sehr gut und flüssig gestaltet wird. Immer wieder aber landen die entscheidenden letzten Pässe in den Füßen des SV Niederbachem.

Beide Teams schenken sich in der ausgesprochen fairen Partie nichts und neutralisieren sich fast über die gesamte erste Spielhälfte gegenseitig. Erst kurz vor der Halbzeitpause verteidigt man gegen den Stürmer der Gastgeber im Eins gegen Eins ausgesprochen ungeschickt, was dieser prompt nutzt um den Ball im Tor des SV Wormersdorf unterzubringen.

Mit dem knappen Rückstand geht man in die Halbzeitpause.

Nach der Pause bestimmt der SV Wormersdorf das Spiel, scheitert aber gleich mehrfach knapp vor dem gegnerischen Tor. Und wie schon häufiger in der Hinrunde geschehen, gelingt es dem  Gastgeber aus dem Nichts heraus nach erneut schläfrigem Zweikampfverhalten mit einer Einzelleistung die Führung auszubauen.

Der eisige Nebel hat mittlerweile große Teile des Spielfeldes für die Trainer zu einer einzigen Grauzone verwandelt, die nicht nur die Unterscheidung der Mannschaften sehr erschwert, sondern auch die Flugbahn des Balles immer wieder zu einer Überraschung werden lässt. Einer dieser im Nebel verschwindenden Bälle landet dann nach einer Ecke auch im Tor unserer Jungs, wie genau er dort hingekommen ist, lässt sich nur schwer nachvollziehen.

Immer noch gut motiviert kämpfen die Tomburgkicker um den Anschlusstreffer und kassieren erneut nach einer Einzelleistung den vierten Gegentreffer des Tages, auch hier fehlt im Zweikampf die nötige Konsequenz, sicher auch eine Folge des kräftezehrenden Spiels..

Trotz dieses deutlich zu hohen Rückstandes steckt der SVW nicht auf und kommt bei enorm hoher Ballbesitzquote weiter zu guten Torgelegenheiten, die nun auch endlich verwertet werden können.

Zunächst krönt Berkan sein gutes Spiel mit einem Treffer (55.) , bevor Can kurze Zeit später mit gewohntem Schwung den Ball im Netz der Gastgeber versenken kann (60.).

Die letzten zehn Minuten des Spiels beschränken sich die Gastbeber auf kompakte und destruktive Abwehrarbeit und können letztendlich den Sieg über die Runden bringen.

Fazit: spielerisch zumindest gleichwertig, kämpferisch stark und nie aufgegeben. Ohne die individuellen Fehler, die leider dazugehören, kann man hier eigentlich mindestens einen Punkt mitnehmen. Die gute Mannschaftsleistung sollte Selbstbewußtsein für die letzte Partie der Hinrunde am  Samstag (*) gegen den Tabellendritten aus Merzbach schaffen, der sowohl den Tabellenführer aus Flerzheim als auch den Tabellenzweiten aus Pech geschlagen hat.

(*Samstag, 10. Dezember 2016, 15:40 Uhr, Tomburgstadion)

Autor: Rolf Strick

   

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