Fortuna Bonn III - SV Wormersdorf 2:2 (2:1)

Wie schon im Hinspiel tat sich Wormersdorf gegen den Aufsteiger sehr schwer. Nach dem Spiel war man unschlüssig, ob dies ein gewonnener Punkt oder zwei verlorene Punkte waren. Dennoch war es eine furchtbar spannende Partie, in der die Gastgeber die ersten 30 Minuten dominierten.

Wormersdorf war völlig von der Rolle und im Defensivverhalten sehr verschlafen. Die Fortunen gingen nach einem 20-m-Schuß, bei dem der Wormersdorfer Schlussmann nicht so gut aussah, in Führung (11.). Eine weitere Schlafperiode wurde durch das 2:0 bestraft (16.). In der 25. Minute ergab sich eine weitere Großchance, die allerdings durch Jürgen Breitkopf super vereitelt wurde. Das mögliche 4:0 wurde in Minute 30 durch die Gastgeber vertändelt. Wormersdorf besann sich fortan auf ihre kämpferischen Tugenden und hielt endlich dagegen. Eine Flanke in den Fortunen-Strafraum verlängerte Alex Mehl mit dem Kopf und Rouven Ohmert staubte zum 2:1 ab (39.). In der Schlussminute des ersten Durchgangs hatte Bonn wiederholt die Möglichkeit zu erhöhen.

Mit dem Anschlusstreffer kurz vor Halbzeitpfiff kam Wormersdorf motiviert aus der Kabine. Einen Befreiungsschlag von Michael Gammel entwickelte sich zum Traumpass für Jörg Humburg, der aber knapp verpasst (55.). Zwei Minuten später war es erneut Humburg der die Möglichkeit zum 2:2 unglücklich vergab. Im Gegenzug erfolgte einer der wenigen Konter der Gastgeber im zweiten Durchgang. Breitkopf stand das Glück zur Seite (60.). Wormersdorf, in der zweiten Halbzeit klar dominierend, warf nun alles nach vorne und hatte Chancen im Minutentakt. Allerdings fand das Spielgerät nicht den richtigen Weg ins Gehäuse.

Riesengelegenheiten durch fast alle Offensivkräfte wurden ohne Fortune (bei der Fortuna!) ausgelassen. Eine Flanke auf Ohmert köpfte dieser zum 2:2 ein (87.). Wormersdorf wollte aufgrund der hohen Spielanteile nun doch noch den Dreier und das Spielgeschehen verdichtete sich im und am Bonner Strafraum, deren Bewohner nur noch mit Befreiungsschlägen reagierten. Ein Tohuwabohu im Bonner Fünfmeterraum wurde von mindestens drei Wormersdorfern nicht genutzt (90.). Die fünf Minuten Extrazeit waren dann ein Sturmlauf der Tomburger, der allerdings nicht mehr von Erfolg gekrönt werden konnte.

Fazit: Aufgrund der völlig indisponierten Leistung der ersten halbe Stunde ein Punktgewinn. Aber bei besserer Chancenverwertung, durch die anschließend gute Leistung der folgenden 65 Minuten, ein doppelter Punktverlust. Wir müssen es nun einmal hinbekommen eine gute Leistung über die volle Spielzeit (90 + x) zu zeigen – dann wird sich der Erfolg auch wieder einstellen!

SVW: Breitkopf, Hinz, Brüggemann, Mattick, Gammel, Schauf (Steffens 78.), Mehl, Metz (Declair 46.), Ohmert, Humburg ( Brachmann 63.), Lülsdorf,

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SV Wormersdorf II – RW Dünstekoven 2:2 (0:1)

Wormersdorf II muss dringend ihre Abschlussschwäche beheben. Die meisten der vergangenen Partien gingen aufgrund der schlechten Chancenverwertung verloren. Diesmal rettete man zumindest einen Punkt. Eine turbulente Partie im Tomburgstadion fand keinen Sieger. Die angesprochene Chancenverwertung war auch im ersten Durchgang die bekannte Schwäche. Der zweite Durchgang wurde durch den Referee mitbestimmt. Die Gäste gingen mit 1:0 in Führung, die allerdings nicht lange anhielt. Wormersdorf glich kurz nach der Halbzeit aus. Zwei Platzverweise gegen Wormersdorf ließen Böses erahnen. Dünstekoven nutzte eine Konterchance zur 2:1 Führung, doch die Tomburger hielten auch in doppelter Unterzahl dagegen und hatten ihre Möglichkeiten. Eine davon nutzte Sebastian West per Fernschuss zum 2:2 Endstand.


SV Wormersdorf II – TuS Odendorf 0:3 (0:3)

In einem Nachholspiel wurde die einseitige Partie aufgrund einer schweren Verletzung eines Wormersdorfer Spieler in der 70. Minute abgebrochen. Wormersdorf verzichtete auf eine Fortführung der Partie, die die Odendorfer klar dominierten, aber meistens in Luca Degen ihren Meister fanden.

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