Gefällig – aber nicht gefährlich

 

Favoritenschreck Liessem sicherte sich nach dem Heimsieg gegen Witterschlick in der Vorwoche erneut Punkte. Die frühe Anstoßzeit (11.00Uhr) war für die Wormersdorfer eventuell ungewohnt, so dass die erste Viertelstunde verschlafen wurde.

 

Abtasten auf beiden Seiten und in der 15. Minute musste Torwart Luca Degen das erste Mal sein Können zeigen und per Reflex retten. Fünf Minuten später hatte Wormersdorf Pech beim Lattentreffer durch Rouven Ohmert und anschließender Großchance durch Jörg Humburg. Eine „Tiefschlafphase" der Wormersdorfer Hintermannschaft nutzte der Gastgeber zum 1:0, bei der Keeper Degen aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit mehr hatte. Im direkten Gegenangriff hatte Thomas Mattick im Anschluss an eine Ecke per Kopfball den Ausgleich auf dem Scheitel. Letzte Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Sebastian Brüggemann mit gutem Freistoß in der 33. Minute. Der souveräne und umsichtig pfeifende Unparteiische, Gunnar Meinecke, bat dann pünktlich zum Pausentee.

 

Für die zweite Halbzeit hatte sich die Wormersdorfer Mannschaft einiges vorgenommen, und man versuchte mit zwei frischen Spielern die Wende einzuläuten. Zahlreiche Fehlpässe bestimmten allerdings weiterhin das Geschehen. Einzige Chance für Liessem in der zweiten Halbzeit war ein Schuss übers Wormersdorfer Tor (63.) Wormersdorf hatte, weil sich Liessem nun völlig zurückzog, das Mittelfeld übernommen und gefühlte 90 % Ballbesitz. Man spielte gefällig, aber nicht gefährlich.

 

Die Fehlpassquote wurde auch nicht besser. Da Liessem die immer noch bestehende Führung verwaltete und sich hinten einigelte wurden die Räume für die Wormersdorfer Offensivabteilung immer enger. Martin Hinz versuchte sich mit einem Fernschuss (79.) In der 82. Minute kam die erste verwertbare Flanke in den Liessemer Strafraum. Kevin Steffens zirkelte das Spielgerät auf Tim Liß, der gekonnt einköpfte. Der Gastgeber war nun stehend K.O. aber Wormersdorf spielte zu umständlich. So blieb es beim 1:1. Trotz des späten Ausgleichstreffers fühlte es sich wie eine Niederlage an. Am kommenden Wochenende bedarf es einer klaren Leistungssteigerung im vermeintlichen Spitzenspiel in Buschhoven.

 

SVW: Degen, Metz, Mattick, Hinz, Brüggemann (64. Meyer), Declair, Schauf (46. Liß), Stolte, Steffens, Humburg (46. Mehl), Ohmert

 

So. 09.10.2011: Hertha Buschhoven gegen SV Wormersdorf, Anstoß 15.00 Uhr.

 

Ergebnisse - Tabelle

 

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