Jürgen BreitkopfSC Altendorf-Ersdorf - SV Wormersdorf  1 : 3 (0:1)

Ein Krimi auf spielerisch nicht übermäßigem Niveau fand in Wormersdorf einen glücklichen, aber nicht unverdienten, Sieger. Bei schwülem Frühsommerwetter spielte der Gast aus dem „Land der Liebe" zunächst zurückhaltend und sehr nervös.

Aber auch die Gastgeber hatte Respekt und so verlief die erste Halbzeit überaus ausgeglichen. Einzig die Chancenauswertung war bei den Tomburgern erfolgreicher. Nach einer Ecke von Sebastian Brüggemann köpfte, der heute bärenstarke, Martin Hinz das 1:0 (12. Minute). Die Altendorf-Ersdorfer konnten bis zur Strafraumgrenze kämpferisch überzeugen – waren dann aber im Abschluss harmlos.

In der 32. Minute hatte Daniel Schauf den zweiten Treffer auf dem „Schlappen", sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Alex Mehl, eine Minute später, ohne Fortune. Sebastian Gerber setzte ein Ausrufezeichen, als er für die Gastgeber mit einem Freistoß nur den Pfosten traf (35.). Im zweiten Durchgang blieb es weiter spannend. Nach toller Kopfballvorlage von Rouwen Ohmert konnte Mehl mit einem „Messi-Lupfer" den gegnerischen Keeper überwinden und auf 2:0 erhöhen (63.). Die Partie, die nun nach einem ungefährdeten Auswärtssieg aussah, wurde jetzt sehr spannend.

In der 68. Minute entschied der gute Unparteiische auf Handelfmeter für Altendorf. Deren Goalgetter, Andre Eckweiler, ließ es sich nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:1 (68.). Im Gegenzug, nach dem Anstoß, hatte Ohmert die Gelegenheit auf 3:1 zu erhöhen (69.). Nun kam Altendorf: 73. Minute Großchance – aber vom eisbärenstarken Jürgen Breitkopf verhindert. Nach der darauffolgenden Ecke erneut Handelfmeter für Altendorf. Wiederum versuchte Eckweiler sich vom 11-Meterpunkt. Aber diesmal fand er in Breitkopf seinen Meister (74.). Es blieb somit beim, aus Wormersdorfer Sicht, glücklichen 2:1. Das Spiel wog nun hin und her. Altendorf lief dem verschossenen Elfmeter hinterher – Wormersdorf wollte die wichtigen drei Punkte. Tolle Konter wurden in den letzten zehn Spielminuten durch Wormersdorf nicht konsequent zu Ende gespielt. In der 88. Minute hielt Breitkopf erneut glänzend. Einen der zahlreichen Konter nutzte Ohmert zum entscheidenden 3:1 (90.).

Fazit: Glücklicher, aber nicht unverdienter, Sieg gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Das Spiel hätte auch gut und gerne 5:5 ausgehen können.
Es spielten: Breitkopf, Brüggemann (81. Götschenberg), Mattick, Gammel, Hinz, Brachmann, Metz, Steffens, Schauf (46. Wenn), Ohmert, Mehl (90. Meyer)

Ergebnisse Tabelle

 

VfL Rheinbach II - SV Wormersdorf II= 4 : 1 (1:0)

Als krasser Außenseiter ging SVW II gegen den Primus der Liga ins Rennen. Mit gerade mal einem Auswechselspieler (der 49-jährige Abteilungsleiter Fussball !!!), trat man verletzungsbedingt mit sehr dezimiertem Kader an. Die ersten zwanzig Minuten waren dann auch ein Spiel auf ein Tor – das der Wormersdorfer. Mit Glück und Geschick und mit einem Klassekeeper, Luca Degen, wollte man es den Rheinbachern so schwer wie möglich machen. Dies ging dann nur bis zur 21. Minute gut. Da erzielte der Gastgeber das 1:0. In der 26. Minute dann das erste Lebenszeichen, der nun besser spielenden Gäste. Guido Trimborn wuselt sich durch den Strafraum und zielt knapp am Rheinbacher Gehäuse vorbei. Eine weitere Riesenchance der Rheinbacher vereitelte Degen sensationell (31.). Die erst zweite Torchance der Tomburg-Elf hatte Sascha Wenn und Fabian Castillo im Nachschuss (32.).

Nach ganz schwachen ersten 20 Minuten steigerte sich Wormerdorf in der ersten Halbzeit, obwohl Rheinbach spielerisch überlegen war. Einen Nackenschlag gab es gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Rheinbach erhöhte direkt auf 2:0 (46.). Der dritte Rheinbacher Treffer dann in der 55. Minute. Aber Rheinbach ließ, ob der sicheren Führung, nun die Zügel etwas schleifen. Trimborn konnte nach feiner Einzelleistung auf 3:1 verkürzen (58.). Aus nicht verständlichen Gründen wackelte Rheinbach nun. Der heute überragende Matthias Bremmekamp stopfte ständig Löcher in der Wormersdorfer Defensive. Bernd Krupp sollte ab der 72. Minute der Womersdorfer Abwehr mehr Stabilität verleihen. Thorben Declair hatte in der 85. Minute gleich eine Doppelchance – vergab sie aber leider. Der vierte Rheinbacher Treffer fiel in der Nachspielzeit (92.).

Fazit: Wormersdorf hat sich gut aus der Affäre gezogen und wurde nicht abgeschlachtet. Mit ein wenig mehr Fortune hätte man hier eventuell auch was holen können.

Es spielten: Degen, M. Bremmekamp, B. Bremmekamp, Castillo, Ibrahimi, Wenn, Lehmeier, Müller (72. Krupp), Declair, Schnau, Trimborn

Ergebnisse - Tabelle

 

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