SV Wormersdorf – SSV Plittersdorf 7:2 (3:1)

Gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller tat man sich in der Hinspielrunde sehr schwer. Die Rückspiele waren bisher durchweg souveräne Siege. Auch gegen die Gäste aus Bonn begann man die die Feuerwehr.

Bereits in der dritten Minute erzielte Alex Mehl nach Zuspiel von Kapitän Michael Gammel das 1:0. Kurz darauf zog Basti Küpper aus 16 m ab – der Ball verfehlte nur knapp sein Ziel. Es ging weiter im Minutentakt. Flanke auf Mehl – der Kopfball strich über die Latte (11.). Rouven Ohmert spielt den Torwart aus. Ein Plittersdorfer Abwehrspieler kratzt den Ball von der Torlinie (12.). Ein Hammer aus 16 Metern von Küpper erinnerte an das Wembleytor, der zurückspringende Ball wuchtete Mehl per Kopfball über das Gehäuse (22.). Dennoch war es bis zu diesem Zeitpunkt ein zerfahrenes Spiel mit vielen ungenauen Zuspielen. Plittersdorf hielt kämpferisch dagegen und wurde durch den Ausgleichstreffer belohnt (31.). Ohne Kampf ist dies auf Wormersdorfer Seite zu wenig. Ein langer diagonaler Pass von Sebastian Brüggemann in den Strafraum fand Mehl, der auf Ohmert auflegte – 2:1 (34.). Mit langen Pässen zu operieren war ein weiteres Mal erfolgreich. Gammel mit einem 60 m Pass auf Mehl – 3:1 (37.).

Nach der Halbzeitpause versuchten die Wormersdorfer mit direkterem Kombinationsspiel die Abwehr der Gäste zu knacken. Eine Passkombination von Thorsten Declair auf Mehl, der direkt auf Ohmert weiterleitete nutzte dieser zum vorentscheidenden 4:1 (50.). Die Plittersdorfer Gästedefensive war bei schnellem Passspiel überfordert. Nico Metz traf mit einem Traumtor, geschossen mit dem rechten Außenrist, zum 5:1 in den Winkel (63.). Die Gäste zeigten eine tolle Moral und spielten, trotz des hohen Rückstandes, immer noch offensiv.

Eine der nun zahlreicher werdenden Chancen konnte Jürgen Breitkopf mit einer tollen Rettungstat verhindern (67.). Eine Doppelpassstafette zwischen Ohmert und Mehl konnte Alex zum 6:1 abschließen (80.). Die Gäste konnten noch einmal verkürzen, als sie eine Ecke zugesprochen bekamen. Der Ball wurde auf den kurzen Pfosten geschlagen und von dort per Fuß verlängert (85.). Den Schlusspunkt, einer nur phasenweise begeisternden Partie, setzte Ohmert mit dem 7:2 (90.) unmittelbar vor dem Abpfiff.

Fazit: Wer sieben Tore erzielt kann nicht so schlecht gespielt haben. Vielleicht ist man im „Land der Liebe" auch schon zu verwöhnt. Dennoch ist spielerisch noch Platz nach oben. Die letzten vier Begegnungen sind dann von entscheidender Bedeutung. Dann wäre man wahrscheinlich auch mit vier „dreckigen" Siegen zufrieden...

SVW: Breitkopf, Giger, Gammel, Mattick, Brüggemann, Götschenberg, Küpper (46. Hinz), Metz (73. Strnad), Declair, Ohmert, Mehl

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SV Wormersdorf II – SV Niederbachem II 3:2 (1:0)

Die Wormersdorfer Reserve ist im Niemandsland der Tabelle. Für einen Aufsteiger Grund zur Freude. Dennoch war das neue Saisonziel nun Platz 5 zu erreichen. Dazu war ein Sieg gegen die Mannen aus Niederbachem notwendig. Die erste halbe Stunde war ein Sommerkick im April. Eine völlig ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Der erste Weckruf war ein Abseitstor von Thorben Declair (30.). Torwart Jürgen Breitkopf avisierte zum Vorbereiter als er einen langen Pass auf Jörg (Häsi) Humburg schlug. Humburg setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und lässt auch dem Keeper keine Abwehrmöglichkeit – 1:0 (38.).

Nach dem Halbzeittee spielte Wormerdorf druckvoller und effektiver. Einen Superpass von Sascha Wenn konnte Matthias Bremmekamp zum 2:0 verwerten (51.). Kurz darauf hatte Jörg Humburg keine Mühe zum 3:0 einzunetzen (58.). Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gäste in der zweiten Halbzeit konnten diese auf 3:1 verkürzen (63.).

Wormersdorf hatte nun Angst vor der eigenen Courage – und dies mit einer Zweitore-Führung! Die Niederbachemer witterten Morgenluft und trugen den Ball immer wieder in die Wormersdorfer Hälfte. In der 75. Minute fiel, nach einem unnötigen Ballverlust, der Anschlusstreffer zum 3:2 (75.). Der eingewechselte Ricky Ibraimi traf nur den Pfosten (79.). M. Bremmekamp verletzte sich und Wormersdorf fortan in Unterzahl (85.). Zum Schluss sogar ein Zittersieg.

Fazit: Verdienter Sieg gegen einen gleichwertigen Gegner, der aber bis zum Schluss umkämpft war.

Randnotiz: Thomas Declair mit einem Comeback-Versuch (nach 8 erfolgreicheren Jahren an der Linie).

SVW: Breitkopf, Schmitz (54. West), Paul, M. Bremmekamp, B. Bremmekamp, Wenn, Müller (61. Ibraimi), Schnau (80. Thomas Declair), Humburg, Thorben Declair, Liß

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