Tobi HinsSpfr. Ippendorf - SV Wormersdorf = 2:2 (1:1)

Zweites Remis in Folge!

In einem sehr spannenden Spiel sicherte sich die Tomburg-Elf noch den verdienten Punkt. Allerdings erneut in allerletzter Sekunde.

In der ausgeglichenen ersten Halbzeit kamen die Wormersdorfer zunächst nicht richtig ins Spiel. Aber nach zehn Minuten konnte Patrick Schauf von rechts flanken und fand mit Kevin Steffens einen dankbaren Abnehmer, der per Kopfball das 0:1 erzielte. Ippendorf war von Beginn an körperlich präsenter als der Gast – dennoch konnte man spielerisch keine Akzente setzen. In der 28. Minute bekam Ippendorf einen Freistoß zugesprochen. Diesen Ball konnte Ulas Bozdag offenbar erst hinter der Linie retten. Wütende Proteste waren erfolglos und es stand 1:1, Nach einem Freistoß durch Patric Saur hatte Steffens die Chance zur erneuten Führung, den Flachschuss wehrte der Ippendorfer Torwart aber ab (43.). Andrè Eckweilers Versuch verfehlte das Ziel doch deutlich (44.). Ein gerechtes Remis zur Halbzeit.

Ein ähnliches Bild lieferte der Beginn der zweiten Halbzeit. Echte Torgefahr ging von beiden Mannschaften nicht aus. Erneut war es ein ruhenden Ball, der den Hausherren zugutekam. In der 58. Minute flog das Spielgerät an Freund und Feind vorbei in die Wormersdorfer Maschen – 2:1. Die Wormersdorfer Hintermannschaft hat sich in dieser Situation zu sehr in den Torraum zurückgezogen.

In den letzten 30 Minuten gewann die Tomburg-Truppe Oberwasser und drängte vehement auf den Ausgleich. Die Auflösung der Viererabwehrkette und Umstellung auf eine Dreierkette zeigte Wirkung. Allerdings hatte man auch in zwei Situationen großes Glück, dass die Hausherren nicht den entscheidenden Treffer erzielten. Der eingewechselte Maicol Felline hatte Pech mit seinem Torabschluss, da sein Schuss noch abgeblockt wurde (75.).

In der Nachspielzeit konnte Eckweiler, nach Vorlage von Fabian Lülsdorf, aus dem Gewühl den verdienten Ausgleich erzielen (90. + 4).

Fazit: Erneut zu verhalten begonnen – erneut im Laufe des Spiels gesteigert. Aber um einen Dreier zu erreichen muss über 90 Minuten Kampf und Aggressivität angesagt sein. Gute 30 Minuten reichen dafür scheinbar nicht….

0:1 – Steffens - 10. Minute
1:1 – 28. Minute
2:1 – 58. Minute
2:2 – Eckweiler – 90. Minute + 4

Es spielten: Bozdag, Hins, Dücker (78. B. Kaspers), P. Schauf, Heinrichs (63. Felline), Cansiz ©, Lülsdorf, Steffens, D. Schauf (25. Saur), Eckweiler, Steinbüchel

 

 

   

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